Mit diesen 7 Tricks sparst du bei deinen WhatsApp-Marketing-Kampagnen

Mit diesen 7 Tricks sparst du bei deinen WhatsApp-Marketing-Kampagnen blog

By Anil Söyünmez

WhatsApp marketing

Weil Meta den Wert von WhatsApp für Unternehmen kennt, kostet heute jede Nachricht, die du versendest, Geld. Wir geben dir aber den Blueprint, um da zu sparen, wo es geht und Sinn macht.

 

Weißt du, was Marketing-, Utility-, Service-,oder Authentication-Unterhaltungen sind? Oder User-initiated oder Business-initiated? 😥 Die Kostenstruktur von Meta für WhatsApp Business-Nachrichten ist eine Wissenschaft für sich (im Artikel "WhatsApp Business Kosten" haben wir das im Detail aufgeschlüsselt).

 

Klar ist: So gut wie alle Unterhaltungen kosten Geld (du zahlst aber nur einmal pro 24-Stunden-Fenster). 

 

Wenn man an die Vorteile von WhatsApp Business denkt, kein Wunder. Die Öffnungsraten, Klickraten und der ROI sind bei keinem Kanal besser.

 

Wenn du ein Perfektionist bist und das Meiste aus deinem WhatsApp-Kanal herausholen möchtest, bist du bei diesem Guide genau richtig. Hier kommen 7 Tricks, um WhatsApp-Business-Kosten zu sparen. Aber zuerst die Basics.

 

Rückblick: Welche Kosten gibt es bei WhatsApp Business?

Wenn du schon an das Sparen denkst, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im Besitz einer Softwarelösung, die mit der WhatsApp Business Plattform verbunden ist und arbeitest auch aller Voraussicht nach mit einem WhatsApp Business Solution Provider (BSP) wie charles zusammen, der diese Software anbietet.

 

Falls nicht, kannst du hier nochmal genauer nachlesen, wie das mit WhatsApp für Unternehmen funktioniert. 

 

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptkostenarten: 

  1. Die Kosten pro ausgesendeter Nachricht
  2. Die Kosten für deinen BSP und seine Softwarelösung wie charles, die an die API-Schnittstelle der WhatsApp Business-Plattform angeschlossen ist

 

Kosten pro Nachricht

Wenn es um die Kosten pro Nachricht geht, kannst und solltest du auf jeden Fall sparen. Es gibt einfache Kniffe, die du schnell umsetzen kannst und die dir viel Geld einsparen. 

 

Bevor wir aber in unsere Liste mit den Tipps starten, ist es an dieser Stelle hilfreich, wenn wir uns noch einmal die Unterhaltungstypen ansehen, nach denen WhatsApp abrechnet (Auszüge aus der offiziellen Webseite von Meta):

 

"Chats, die sich auf Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Dazu gehören Angebote und Werbeaktionen, Produktvorschläge, Nachrichten über abgebrochene Warenkörbe oder jeder Chat, der nicht als Authentication oder Utility eingestuft wird." 

 Diese Chats sind in der Regel die teuersten, da die Unternehmen mit ihnen den höchsten Gewinn erzielen können.
"Unterhaltungen, die in direktem Zusammenhang mit einer Transaktion stehen, einschließlich Benachrichtigungen nach dem Kauf und wiederkehrende Abrechnungen."
"Bereitstellung von Einmal-Passcodes für die Authentifizierung von Benutzern. Diese können in jeder Phase der Benutzerreise auftreten, z. B. bei der Kontoregistrierung, der Kontowiederherstellung oder bei Integritätsprüfungen."

 Diese Chats sind in der Regel am kostengünstigsten, da sie für den Kunden notwendig sind.
"Diese Unterhaltungen werden von Nutzern initiiert; in der Regel geht es dabei um die Lösung von Kundenanfragen. Unternehmen können innerhalb des 24-Stunden-Fensters antworten."

 Diese Chats sind in der Regel die zweitgünstigsten, da sie den Kunden einen hohen Wert bieten und WhatsApp die Unternehmen dazu ermutigen möchte, auf sie zu reagieren. Die ersten 1000 Service conversations sind außerdem kostenlos.


Eine Kostentabelle nach Unterhaltungskategorie für alle Länder der Welt haben wir für dich hier aufgestellt.

 

 

Kosten für den BSP

Kosten für deinen Business Solution Provider zu sparen ist relativ einfach, denn es gilt die alte Faustregel: 

 

niedriger Preis = schlechte Qualität

hoher Preis = gute Qualität

 

Wenn ein Anbieter seine Software für Dumping-Preise oder gar kostenlos anbietet, können wir euch aus jahrelanger Erfahrung sagen, dass es zu 99,9% nicht gut enden wird.

 

Unter einem niedrigen Preis leidet nämlich meistens die Service-Qualität und/oder die Erreichbarkeit. Auch die Funktionalitäten der WhatsApp-Plattform sind nicht so ausgefeilt wie bei seriösen Providern und werden nicht laufend erneuert und verbessert. 

 

Devise: Hier solltest du den Gürtel besser nicht enger Schnallen, denn das kann oft nach hinten losgehen.

 

 

Hier sind 7 Tricks, um Kosten zu sparen

Für dein WhatsApp-Marketing wirst du vor allem Marketing-Unterhaltungen führen. Diese sind zwar, was die Kosten pro Nachricht angeht, die teuersten, das hängt aber damit zusammen, dass sie den meisten Umsatz generieren. 

Die KPIs unserer Kunden zeigen immer wieder, was für ein hoher ROI oder, wie wir es nennen, ROCS = Return on Campaign Spend, mit WhatsApp-Kampagnen erreicht wird. 

Ebenfalls eine sehr gute Kennzahl ist die RPC, also die Revenue per Conversation, die verdeutlicht, welchen Umsatz eine gesendete Marketing-Nachricht generiert hat. Mehr dazu im Artikel zu den WhatsApp-KPIs.

 

Also sollte es nicht immer darum gehen, dass du die Anzahl deiner gesendeten Nachrichten zählst, sondern jede Einzelne zählend machst 😉

 

Das führt uns auch direkt zum ersten Punkt der Liste:

 

1. Halte die Frequenz niedrig und versende keine unnötigen Nachrichten

Der Trick ist, so positiv wie möglich in der Erinnerung deiner KundInnen zu bleiben. Achte also darauf, dass die Inhalte deiner Nachrichten die jeweiligen Empfänger auch wirklich interessieren. 

 

Dazu musst du gar nicht mal so häufig mit ihnen in Kontakt treten.

Hier gilt: Manchmal ist weniger mehr

 

Wenn deine Nachrichten relevant für deine EmpfängerInnen sind und sie sogar hin und wieder einen Rabatt oder Zugang zu exklusiven Angeboten erhalten, werden sie sich sogar danach sehnen, von dir zu hören. 

 

Damit sparst du A) Kosten und baust B) eine enge und persönliche Kundenbindung auf. 

 

2. Konversationen starten

Jede Nachricht, die deine KundInnen wortlos zur Kenntnis nehmen, ist eine verpasste Gelegenheit.

 

Push-Kanäle gibt es genug auf dieser Welt. Dass man auf WhatsApp zweiseitig kommunizieren kann, ist sein eigentlich wichtigster Wert.

 

Und wie du womöglich schon weißt, zahlst du nur für die erste Nachricht, die du an deine KundInnen schickst. Nutze also das 24-Stunden-Fenster danach, in dem die restliche Unterhaltung kostenlos bleibt.

 

Wie oben erwähnt, baust du so eine engere Kundenbindung auf, aber was noch besser ist: So kannst du ganz viel über deine KundInnen und ihre Vorlieben herausfinden und punktgenaue Zielgruppen für deine nächsten Kampagnen segmentieren. 

 

3. Zielgruppen richtig segmentieren

Warum eine gute Zielgruppensegmentierung Geld spart? 

  1. Du versendest im Durchschnitt weniger Nachrichten, weil du Inhalte nur an EmpfängerInnen sendest, die potenziell Interesse haben
  2. Deine Inhalte werden relevanter für jeden einzelnen Abonnenten, was dazu führt, dass dein ROCS steigt
  3. Du kannst erkennen, welche Abonnenten deines WhatsApp-Kanals eine höhere Frequenz an Updates wünschen und welche weniger

 

zielgruppen segmentierung whatsapp business mit charlesSo sieht Zielgruppensegmetierung mit der Plattform von charles aus.

 

Bei diesem Punkt geht es ebenso wie das Senken der Nachrichtenkosten auch um die Erhöhung des Returns, was die Höhe der Kosten für dich relativiert.

 

Das einzige, was du dafür machen musst, ist Fragen stellen. 

Baue eine Konversation mit deinen KundInnen auf, oder noch besser, baue einen automatisierten Konversationsflow auf, mit dem du Vorlieben wie interessante Produkte, Größen, Farben etc. in Erfahrung bringst.

Die Antworten der KundInnen kannst du in deren Nutzerprofil taggen und dementsprechend segmentieren. So ersparst du dir selbst unnötige Kosten und ihnen unnötige Nachrichten.

 

4. Kostenlose Service-Unterhaltungen

Auch Meta versucht immer noch, Unternehmen zu motivieren, WhatsApp als Kanal zu nutzen.

 

Die ersten 1.000 Service-Unterhaltungen (das sind Nutzerinitiierte Unterhaltungen) sind für jeden WhatsApp Business Account kostenlos.

 

Das könntest du dir zu Nutze machen, indem du deinen KundInnen auf deinen anderen Kanälen die Möglichkeit gibst, mit dir auf WhatsApp zu chatten. Wenn sie den Chat beginnen, zahlst du weniger.

 

Deine KundInnen in deinen WhatsApp-Kanal zu holen, ist eine Kunst für sich, mit der auch wir bei charles uns verstärkt beschäftigen. Neben intensivem Customer Service bieten wir auch Chat-Ins, also Punkte auf deinem Webauftritt, die den Traffic auf WhatsApp lenken. 

 

5. Click-to-Chat-Ads (mit Vorsicht genießen)

Click-to-Chat-Ads gibt es auf Instagram und Facebook. Meta wirbt damit, dass Unterhaltungen, die durch eine solche Werbung gestartet werden, kostenlos sind. 

 

Natürlich kannst du das auch in deine WhatsApp-Strategie aufnehmen. Allerdings fällt uns vermehrt auf, dass dieser Weg mit Bugs verbunden sein kann. 

 

Wir empfehlen hier einfach selbst auszuprobieren. Wenn es funktioniert, freuen wir uns, denn dann hast du noch einen tollen Weg, um bei den Kosten zu sparen.

 

Und das sogar, indem du deine Follower aus den sozialen Medien in deinen WhatsApp-Kanal holst, also zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

6. 24h-Fenster bei Follow-Ups einhalten

Jede Unterhaltung über dein WhatsApp-Business-Konto eröffnet ein 24-Stunden-Fenster nach deiner ersten Nachricht, wo alle weiteren Nachrichten kostenlos sind. 

 

Oft fällt es auf, dass Unternehmen es nicht schaffen, dieses 24-Stunden-Fenster bei ihren Antworten einzuhalten und erst danach wieder in einem Chat antworten.

 

Folge: Du zahlst doppelt.

 

Das sollte dir also auf keinen Fall passieren. Achte immer darauf, dass du die Antwortfenster im Überblick hast und keine Unterhaltungen verschenkst.

 

7. Profitablere Kampagnen gestalten

Wir bei charles sind große Fans des Maximalprinzips, wenn es um WhatsApp-Marketing-Kampagnen geht.

 

Das heißt, dass wir die besten Erfolge beobachten, wenn Unternehmen versuchen, das Meiste aus dem Kanal rauszuholen, und nicht versuchen nur akzeptable Ergebnisse mit den geringsten Kosten zu erzielen. 

 

Klar, sparen solltest du auch, vor allem wenn du nur ein paar einfache Regeln wie oben beachten musst. 

 

Versuche aber, gute Kampagnen zu gestalten, die dich vielleicht etwas mehr kosten, weil du beispielsweise über mehrere Tage oder Woche re-engagest oder nach Erfahrungsberichten fragst, wenn eine Bestellung ausgeliefert wurde.

Auch Lieferupdates, Bestellbestätigungen oder ähnliche Status-Updates über WhatsApp funktionieren sehr gut, weil KundInnen genau solche Informationen lieber über WhatsApp erhalten als über E-Mail. 

Das führt zu höheren Kosten, aber wird auf lange Sicht und von Kampagne zu Kampagne für einen höheren ROCS sorgen.

 

Sieh in unseren Success Stories nach

Wir haben ganz viele informative Fallbeispiele von Unternehmen aus allen Branchen und Größenordnungen für dich in unseren Erfolgsgeschichten gesammelt.

 

 

SUCCESS

 

 

Dort kannst du analysieren, welche Strategien die Unternehmen verfolgen, welche Handlungsschritte sie vornehmen und welche Ergebnisse sie erzielen.

 

Wichtig: Immer die KPIs im Auge behalten

Bei deiner Budgetplanung und deinen Bestrebungen, Kosten zu sparen, ist es wichtig, dass du einen guten Blick über deine Kennzahlen hast. 

 

Wenn du weißt, wie deine Kampagnen performen, welche gut oder weniger gut laufen, und welche am meisten Umsatz generieren, kannst du an den richtigen Stellen sparen oder investieren und lernen, wie du zukünftige Kampagnen gestalten musst.

 

Manche Business Solution Provider (BSPs) bieten eine Analytik-Funktion in ihren Plattformen, so auch bei charles. 

 

WhatsApp KPI Analytic charles PlattformKampagnen-Analytik in der charles-Plattform.

 

Wenn deine Aktivität regelmäßig ist und du ein großes Publikum ansprichst, geht es kaum ohne. In unserem Artikel zu WhatsApp Business KPIs sagen wir dir, welche Kennzahlen am wichtigsten sind, und geben dir sogar Benchmark-Werte, an denen du dich orientieren kannst.

 

Meta plant fest mit WhatsApp

Die Kosten pro Nachricht auf WhatsApp kommen nicht von ungefähr. WhatsApp's USPs sind für Meta zu wertvoll, da sie von keinem anderen Kanal geschlagen werden können:

  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Kundennähe und -bindung
  • Sichtbarkeit
  • Zweiseitige Kommunikation
  • Return on Investment

 

Das ist auch der Grund, warum Meta immer mehr auf WhatsApp baut, um die Plattform der Zukunft bzw. die Super-App in Europa zu werden. Das Rollout von Channels war der letzte große Schritt in diese Richtung. In Brasilien oder Indien läuft schon ganz viel Shopping über WhatsApp.

 

Unser Tipp: Finde die Kampagnen mit dem besten RPC

Gestalte deine WhatsApp-Kampagnen also immer mit dem Hintergedanken, dass dem Kanal möglicherweise in naher Zukunft deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. 

 

Die Frage sollte nicht "Wie gebe ich am wenigsten aus?", sondern "Wie gebe ich meinen KundInnen genau das, was sie wollen?" sein.

 

Experimentiere mit deinem Kanal und finde den perfekten Weg für dein spezielles Business, um den meisten Umsatz pro Unterhaltung zu generieren.

 

Brauchst du Hilfe? Wir haben eine ganze Menge Erfahrung. 

Wir leben und atmen WhatsApp. Wir haben starke Investoren im Rücken und keine andere Plattform hat so viel Erfahrung mit WhatsApp-Marketing wie wir.

 

Melde dich also einfach bei uns und wir vereinbaren einen Termin, um über die Probleme deines Unternehmens zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. 

Welche Kosten gibt es bei WhatsApp Business?

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptkostenarten: 

  1. Die Kosten für deinen BSP und seine Softwarelösung, die an die API-Schnittstelle der WhatsApp Business-Plattform angeschlossen ist
  2. Die Kosten pro ausgesendeter Nachricht
Wie spare ich Kosten?

Unsere 7 Tipps, um Kosten zu sparen:

  1. Nachrichten-Frequenz niedrig halten, relevante Inhalte versenden
  2. Unterhaltungen starten, um die Gelegenheit maximal zu verwerten
  3. Zielgruppen richtig Segmentieren, um Streuverluste zu vermeiden
  4. Kostenlose Service-Unterhaltungen ausnutzen, 1.000 im Monat
  5. Click-to-Chat-Ads
  6. 24-Stunden-Fenster bei Follow-Ups einhalten
  7. Profitablere WhatsApp-Kampagnen gestalten
Wie teilen sich die Kosten pro Nachricht auf WhatsApp Business auf?

Das sind die 4 Unterhaltungskategorien, nach denen Meta abrechnet: 

  1. Marketing: "Chats, die sich auf Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Dazu gehören Angebote und Werbeaktionen, Produktvorschläge, Nachrichten über abgebrochene Warenkörbe oder jeder Chat, der nicht als Authentication oder Utility eingestuft wird." 
     Diese Chats sind in der Regel die teuersten, da die Unternehmen mit ihnen den höchsten Gewinn erzielen können.

  2. Verwaltung: "Unterhaltungen, die in direktem Zusammenhang mit einer Transaktion stehen, einschließlich Benachrichtigungen nach dem Kauf und wiederkehrende Abrechnungen."

  3. Authentifizierung: "Bereitstellung von Einmal-Passcodes für die Authentifizierung von Benutzern. Diese können in jeder Phase der Benutzerreise auftreten, z. B. bei der Kontoregistrierung, der Kontowiederherstellung oder bei Integritätsprüfungen."
     Diese Chats sind in der Regel am kostengünstigsten, da sie für den Kunden notwendig sind.

  4. Service: "Diese Unterhaltungen werden von Nutzern initiiert; in der Regel geht es dabei um die Lösung von Kundenanfragen. Unternehmen können innerhalb des 24-Stunden-Fensters antworten."
     Diese Chats sind in der Regel die zweitgünstigsten, da sie den Kunden einen hohen Wert bieten und WhatsApp die Unternehmen dazu ermutigen möchte, auf sie zu reagieren. Die ersten 1000 Service conversations sind außerdem kostenlos.

 


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